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Lastermittlung für neues Anlagenkonzept abgeschlossen

Um die Kosten für den Stahlbau deutlich zu reduzieren, bat der Betreiber einer in Nordafrika befindlichen Anlage zu prüfen, ob es möglich ist, eine über 100 Tonnen schwere Dampftrommel auf zwei Fallrohren zu lagern und direkt an die Membranwände und die von einem Abhitzekessel kommenden Steigleitungen als „fiktive“ Führungen zu nutzen. Im Zuge der Anlagenplanung erhielt die LES GmbH den Auftrag, die infolge Gewicht, Innendruck, Rohranschlusslasten, Wind und Erdbebenlasten an den Stutzen, in den Rohrleitungen und in den Behältern entstehenden Lasten und globalen Spannungen zeitnah abzuschätzen, so dass diese bei der Auslegung der Behälter und der Rohrleitungen berücksichtigt werden können.

Da geplant ist, die äußere Hülle des Abhitzekessels aus gebogenen, gasdicht verschweißten Membranwänden zu gestalten, die sich auf einem mit Pratzen versehenen Ringsammler auf dem Fundament abstützen sollen, war es notwendig, die globalen und lokalen Steifigkeiten dieses Konstruktes mit einem Finite Element Modell zu bestimmen. Unter Berücksichtigung dieser Steifigkeiten wurden dann mit einem Grobmodell die an den Stutzen, in den Rohrleitungen und in den Behältern entstehenden Lasten und globalen Spannungen ermittelt und der mit der Planung der Gesamtanlage beauftragten Firma übermittelt.
Jetzt hofft die LES GmbH im Rahmen des Detail Engineerings auch den Auftrag zur Analyse der in den Membranwänden, Gasein- und –austrittstutzen und Ringsammlern auftretenden Spannungen zu erhalten.

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