„Oberbergs Schmetterlinge“ kommen langsam in Fahrt

Nachdem die Saison 19/20 abrupt abgebrochen werden musste und eine Saison 20/21 gecancelled wurde, kaum dass sie gestartet war, greifen die Volleyballerinnen der SG Rodt-Müllenbach nach langer Pause in diesem Jahr wieder in der Verbandsliga an.

Fünf Spiele standen bis zum Jahreswechsel auf dem Plan und mit einem dünnen Spielerkader und einigen Ausfällen taten sich die Netzartistinnen aus Marienheide zu Saisonbeginn schwer. In den ersten Saisonspielen konnte man in den meisten Sätzen gut mithalten, aber die entscheidenden Punkte landeten zu selten auf dem Konto der Müllenbacherinnen, sodass man gegen VC SFG Olpe II mit 1:3 und beim VfL Bad Berleburg mit 0:3 unterlegen war. Im November verbesserte sich die Personallage etwas, und genau 666 Tagen nach dem letzten Erfolg konnte man gegen SC Hennen II wieder einen Sieg in heimischer Halle feiern. Und dieser fiel mit einem deutlichen 3:0 durchaus überzeugend aus. Durch den lang gestreckten Spielplan ging es für die Oberbergischen Schmetterlinge erst Mitte Dezember weiter und auch hier konnte man im Auswärtsspiel dem wahrscheinlich stärksten Team der Liga dem SSV Meschede ein gutes Match liefern. Die ersten beiden Sätze sicherten sich die furios aufspielenden Müllenbacherinnen. Danach stellte sich Meschede jedoch besser auf das starke Müllenbacher Blockspiel ein und auf Seiten der Gäste, die erneut mit einer Formation durchspielen mussten, ließen Kondition und Konzentration etwas nach, sodass das Match noch mit 2:3 verloren ging.

Zum Abschluss des Jahres traf man am 4. Advent auf den Tabellenführer, die zweite Mannschaft von VV Schwerte. Der erste Satz startete eher schleppend. Sie SGRM kam zunächst nicht gut ins Spiel; die Gäste gaben den Ton an, sorgten allerdings mit vielen Aufschlagfehlern dafür, dass Rodt-Müllenbach im Spiel blieb. So konnten die Gastgeberinnen schließlich ins Spiel finden und mit einem starken Schlussspurt den Satz noch mit 25:22 gewinnen.  Im zweiten Satz sorgte ein starker Zwischenspurt von 6:6 auf 14:7 für die Vorentscheidung und den schließlich ungefährdeten Satzgewinn mit 25:17. Im dritten Satz konnte zunächst noch einmal Schwerte zeigen, warum sie, wenn auch mit ein bis zwei mehr absolvierten Partien als die Konkurrenz, an der Tabellenspitze standen. Mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen spielten sie sich einen Vorsprung von vier bis fünf Punkten heraus. Doch die Müllenbacherinnen blieben ruhig, setzten auf ihre Stärken und schafften es beim 16:16 auszugleichen.  Nun ereignete sich Erstaunliches: Helen Dannenberg kam an den Aufschlag und Anna Olfert als Mittelblockerin ans Netz. Aufschlag um Aufschlag flog nun ins Schwerter Feld, entweder zum direkten Punkt oder doch aufgebaut zu einem meist halbherzigen Angriff, der an Müllenbacher Block oder Abwehr scheiterte. Die Anzeigetafel wanderte nur noch auf Müllenbacher Seite nach oben und das Satzergebnis lautete schließlich 25:16.

Nach der Weihnachtspause geht es für Rodt-Müllenbach im Januar weiter mit einem Auswärtspiel in Sundern, dann soll der erste Auswärtssieg der Saison her, mit dem man sich weiter im vorderen Mittelfeld der Tabelle festsetzen könnte.